24. Mai 2013 / Maike Burk
Von der Umgebung gelernt
Einfügen statt konkurrieren lautet das Motto des Wohnhauses Kohlmeier. Das Gebäude versteht sich als Nachverdichtung von drei denkmalgeschützten Bauernhöfen in Egglham/Amsham, welche zu den ältesten Gebäuden im Ort zählen. Die zurückhaltende Erscheinung des Neubaus soll die Bestandsgebäude stärken. Dafür nutzten die Architekten von Arc Architekten Partnerschaft Elemente aus der Umgebung: Hofstruktur, Verzicht auf Dachüberstände, Materialien wie Holz, Lehm und Ziegel.
Neben- und...
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Die aktuellen Hefte
Die aktuellen Hefte
23. Mai 2013 / Maike Burk
Pappcultur - Möbel aus Papier
Möbel aus Papier? Wabenplatten und eine spezielle, tragfähige Kanteneinfassung machen es möglich. Überzeugende Argumente: Papiere sind unbegrenzt verfügbar, Konstruktionen daraus hoch belastbar und die Möbel sind nach einer nahezu herkömmlichen Nutzungsdauer auch noch vollständig recyclebar. Die gesamte Produktion verläuft emmissionsfrei – nicht einmal Wasser wird zur Herstellung benötigt.
Die Ergebnisse erscheinen als weiße und geometrisch einfache Formen – zeitlos und zurückhaltend....
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22. Mai 2013 / Irene Link
Jeahna - große Lampe - leicht wie ein Zelt
Jeahna, das ist der Name der größten Lampe aller Zeiten.
Wie ein großes Schiff schwebt Jeahna im Raum, ohne dabei trotz ihrer Größe von 4 Metern Durchmesser plump oder schwer zu wirken. Die Lampe ist aus wetterfestem Material und auch im Auf- und Abbau flexibel. Dies verdankt sie dem Umstand, dass die Designer Alexander Lervirk und Johan Carpner eng mit dem Zelthersteller Hilleberg zusammengearbeitet haben, der für seine qualitativ hochwertigen Zelte bekannt ist.
Wie ein Zelt, das sein...
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22. Mai 2013 / Wolfgang Bachmann
Wien, Gasthaus Pöschl. Eine Kulturbastion
Kein Wien-Besuch ohne Pöschl! Es ist mein unerreichtes Lieblingslokal. Ein Beisl zum Liebbhaben. So ein Asyl wünscht man sich in der Nachbarschaft seiner Wohnung. Am liebsten würde man so ein Kulturdenkmal selbst betreiben. Für alle seine Freunde. Bei jedem Besuch entdeckt man irgendein Detail, das man noch nicht notiert hatte. Und macht wieder ein Foto. Und noch eins. Man kann aber auch ganz ungestört sein Achterl trinken, ein Gulasch essen und warten, ob einem etwas einfällt. Die Chancen...
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21. Mai 2013 / Eva Laubsch
Neon-Signaletik
Orientierung im Parkhaus ist oft Sisyphusarbeit. Wie soll man sich auch an die eine graue Betonsäule erinnern, neben der man am Morgen sein Auto abgestellt hat? Anlässlich dieses Problems hat das Rawcut Design Studio ein Konzept entwickelt, das Signaletik mit Kunst verbindet: das museale Parkhaus in Root, Luzern.
Neongelb präsentiert sich die Geschichte des Automobils in 22 Stilikonen von 1886 bis 2012. Ob Peugeot Type 69 oder Lamborghini Aventador - wer hier parkt erinnert sich bestimmt...
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21. Mai 2013 / Wolfgang Bachmann
73. Oberstübchen
Ein Speicher war nicht zum dauernden Aufenthalt von Menschen bestimmt. Eigentlich handelte es sich bei traditionellen Häusern mit Satteldach um den bauphysikalisch unentbehrlichen Zwischenraum über dem bewohnten und damit beheizten Baukörper und der wasserabweisenden, geneigten Dachfläche. Hier konnte der unvermeidlich durch die oberste Geschossecke diffundierende Wasserdampf abziehen. Das nannte man Kaltdach.
Ob man in diesen bisweilen hohen Räumen Wäsche aufhängte oder landwirtschaftliche...
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17. Mai 2013 / Eva Laubsch
Laut und leise
Überschreiben, Einpassen, Hinzufügen und Erfinden – ein Repertoire aus dem man sich als Architekt von Projekt zu Projekt unterschiedlich bedient. Hilde Léon von Léon Wohlhage Wernik aus Berlin sprach gestern im Rahmen der Vortragsreihe Here+There an der Hochschule München zum Thema „Konzept und Kontext“ über genau diese Möglichkeiten. Léon weiss: Welche Methode nun die Richtige ist, erfährt man erst nachdem man sich mit dem Ort auseinandergesetzt hat. Konzept und Kontext gehen Hand in Hand....
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17. Mai 2013 / Barbara Barkhausen
Noch ein Wahrzeichen für Sydney?
Der australische Milliardär James Packer will seiner Heimatstadt eine neues Wahrzeichen spendieren. Das Gebäude soll an einer Landzunge südlich der Hafenbrücke entstehen und einem - laut Packer - “den Atem nehmen”, wenn man es sieht. Wie einst beim weltberühmten Opernhaus, hat auch Packer einen internationalen Wettbewerb ausgerufen und am Freitag nun die drei Finalisten für sein geplantes Luxushotel und Casino präsentiert.
Alle drei Entwürfe sind Hochhäuser, die bis zu 235 Meter in den Himmel...
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16. Mai 2013 / Maike Burk
Sparkurs im Wohnungsbau
Kosten reduzieren. Klingt erst mal nicht schlecht. Wenn es dabei aber ums Wohnen geht, reden wir sehr schnell von einem gesellschaftlichen Rückschritt, so Jakob Dunkl von querkraft architekten. Das leuchtet ein, sobald man Vergleiche zieht. In jeder anderen Lebenslage wollen wir uns ständig verbessern: Fernseher, Telefone und Autos werden immer smarter und teurer.
Warum also weniger investieren beim Wohnen? Gründe sind strengere Richtlinien der Wohnbauförderung, ein Gewinnstreben privater...
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16. Mai 2013 / Eva Laubsch
Subtiles Farbspiel
Steht man vor der Sport- und Kulturhalle in Pegnitz, bemerkt man einen farbigen Schimmer, der durch sämtliche Gebäudeöffnungen kriecht. Der Entwurf von h.s.d Architekten ging aus einem Wettbewerb der Stadt Pegnitz hervor. Jetzt ersetzt er die ehemalige Sport- und Schwimmhalle im Wiesweiherpark, welche im Zuge des Neubaus abgerissen wurde.Von außen hat das Gebäude zunächst zwei Gesichter: zum Park hin öffnet es sich mit einer Ganzglasfassade, die durch Rahmen aus Aluminium betont sind. Im...
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