Form Follows Position

Der Ort ist ein wichtiger Bestandteil im Entwurfsprozess. In der Ausstellung „Form follows Position“ werden Projekte von Zillerplus vorgestellt, bei denen nicht die realisierten Bauten im Fokus stehen – sondern die bestehenden Orte.

Zillerplus Architekten

Baulich und gesellschaftlich stehen der Wohnungs- und der Städtebau vor neuen Herausforderungen. In der Ausstellung wird die Frage thematisiert, wie mit dem wertvollen Gut Baugrund ressourcenschonend umgegangen werden kann. Wie kann Architektur angemessen auf den stadträumlichen Kontext einer über Jahrhunderte gewachsenen Bebauung reagieren? Wo muss sich das Neue unterordnen? Wie schafft es dabei eine neue Identität? Und kann eine „städtische Restfläche“ ein Ort für die Gemeinschaft werden?

Die Architektur von Zillerplus ist eine Suche nach bestehenden Strukturen, welche oft das Ergebnis von pragmatischen und funktionalen Lösungen sind. „In unseren Entwürfen flirtet das Alltägliche mit dem Speziellen,“ erklärt der Gründer des Büros Michael Ziller. „Die entstehenden Lösungen sind pragmatisch, radikal, so selbstverständlich wie möglich und so innovativ wie nötig – aber immer mit dem Ort verbunden.“

Form Follows Position

Die Fotos der Ausstellung stammen von Hartmut Nägele, welcher die in Planung und im Bau befindlichen Projekte in München und Hamburg in großformatigen Bildern eingefangen hat. Die Auswahl der Projekte spiegelt die Bandbreite der Wohnungstypologien und der Auftraggeber wider: Genossenschaftliches Wohnen, eine Bauherrengemeinschaft, eine städtische Wohnungsbaugesellschaft sowie ein Immobilienentwickler und Bestandshalter. Weil jeder wohnen muss – unabhängig von Baubudget und Ort.

Die Ausstellung findet vom 2. Februar bis 3. März 2018 statt. Zur Eröffnung am 1. Februar 2018 um 19 sprechen:

– Nicola Borgmann, Architekturgalerie München
– Jörn Walter, Oberbaudirektor a.D. Hamburg,
– Michael Ziller, Zillerplus Architekten und Stadtplaner.

„Zuhause“ – ein Gespräch über das Wohnen
Dienstag, 20.Februar 2018, 19 Uhr mit
– Fridolin Schley, Schriftsteller
– Henning Bandte, Heimatmole Hamburg
– Carolin Jost, Künstlerin
– Teresa von Linde, Studentin

Ausstellungsort
Architekturgalerie München
Türkenstraße 30
80333 München
Eingang über Architekturbuchhandlung L. Werner