Ausstellung „The Real Kiss“

Was passiert, wenn drei Kontinente und sechs Muttersprachen in einem Kunstprojekt aufeinander treffen? Das Ergebnis sind diverse Installationen in Form von Videos, Malereien, Skulpturen und Hologrammen, in denen Kunst und Architektur eins werden. Die Städelschule in Frankfurt hat sich an dieses Projekt gewagt und eine Ausstellung entwickelt, die unter Kurator Bernard Vienat erstmals drei Fachbereiche der Hochschule miteinander verbindet.

Die Ausstellung, die unter dem Namen „The Real Kiss“ dem Frankfurter Publikum präsentiert wird ist das Produkt einer Kooperationen der drei Fachbereiche Freie Künste, Curatorial Studies und Architektur. In einer viermonatigen Zusammenarbeit von vier Künstlern, vier Architekten und einem Kurator der Städelschule entstanden verschiedenartigste Kreationen, die die Fusion zweier Disziplinen exemplarisch veranschaulichen. Das Verschmelzen von Kunst und Architektur, Form und Design ist dabei jedoch ambivalent und zeigt in seiner Ganzheit die komplementäre Beziehung von Autonomie und Abhängigkeit, Material und Perspektive. Der kreative Input der Künstler war bei der Entwicklung der Objekte genauso bedeutend wie der internationale Charakter: Bei the „Real Kiss“ verschwimmen nicht nur Disziplinen miteinander, sondern auch Sprache und Nationalität. Das Zusammenspiel von künstlerischen und architektonischen Vorstellungen mündete in der Gestaltung von Gemälden, Skulpturen und modularen Pavillons. Nun kann die Wechselwirkung der Projekte ergründet werden – die Ausstellung ist geöffnet (siehe Öffnungszeiten unten).

 

 

Fotos: Ivan Murzin

 

Ort: @Johan (Space) / Städelschule – Dürerstraße 10, 60596 Frankfurt am Main

Öffnungszeiten: Samstag, den 5.11., von 17 bis 19 Uhr und Freitag, den 11.11., von 19 bis 21 Uhr