Minimalistischer Klangkörper

„Hommbru“ verknüpfen Töne mit einer minimalistischen Fromensprache. Oder einfacher: Matthias Hommel und Wolfgang Brune, ein Produzent kanufakturierter Möbel und ein Architekt, haben ein Möbel entworfen, das Klang, Licht und Design zusammenbringt. Zu sehen gab es das auf der Möbelmesse imm, die diese Woche in Köln stattfand. Auf einem kleinen Stand schaffte es das Startup, sich mit optimaler Flächenausnutzung und einem schwarz gehaltenen Stand, ihre weiß leuchtenden Designerstücke richtig zu präsentieren – um die Ecke von Größen wie Rolf Benz und COR.

Die Möbelteile sind ziemlich minimalistisch. Und ziemlich clever: Auf den ersten Blick handelt es sich Sitzgelegenheiten, Ablageflächen oder eben ein leuchtendes Bild an der Wand. Erst dann wird klar: Da kommt Musik raus! Und zwar mit gutem Sound. Möglich macht’s eine Membran, ein sogenanntes „selbstklingendes Element“ – das also den konventionellen Lautsprecher ersetzt.

Aber wie funktioniert das? Die erforderlichen Signale, die Ton erzeugen, werden von unsichtbar integrierten Impulsgebern in die Vorderseite des Möbels eingebracht. Die großflächige Front wirkt in ihrer Gesamtheit als Membran, die in Schwingung versetzt, jeden Raum durch den umfänglichen Abstrahlwinkel von 180° akustisch durchströmt. Das Resultat ist ein klares, harmonisches Klangbild. Zeitgemäß ist das System natürlich kompatibel mit Smartphones, Tablets oder dem Computer.

Das gesamte Möbel besteht aus einem hochwertigen Mineralwerkstoff, der glatt geschliffen ist. Den fasst man gerne an – und bei der Berührung öffnet sich die Schublade, hinter der alle Technik verschwinden darf, oder das Licht geht an.