Immer wieder Eiermann

„In welchem Stile sollen wir uns präsentieren?“ lautete die Frage an der Architekturfakultät des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Anlass waren die „Uni-für-Einsteiger-Tage“ – eine jährliche Informationsplattform für Studieninteressierte. In einem Wettbewerb betraute Marc Frohn, Professor für Raumgestaltung und Entwerfen, seine Masterstudenten mit der Aufgabe, ein Ausstellungskonzept zu entwickeln, das bei geringem Budget und Fläche das Wesen des Architekturstudiums widerspiegelt.

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Foto: Damian Platten

 

Die Gewinner des Wettbewerbs Florian Bengert und Nicolas Wolf sahen den Geist des Architekturstudiums zurecht im Eiermanntisch manifestiert. Zum Zeichnen, Schreiben und Modellbau – er ist aus dem Architektenalltag tatsächlich nicht mehr wegzudenken. Üblicherweise unter der Tischplatte versteckt, wird hier das Gestell mit seiner typischen X-Verstrebung hochkant sichtbar gemacht. Aufeinander gestapelt, mit ein paar Klemmleuchten und Tafeln versehen, wird es zur Architekturfakultät-gerechten Präsentationsfläche – nicht nur für das KIT.

Mehr dazu finden Sie im Baumeister 01/2016