Architekturbiennale 2021: Im israelischen Pavillon

Chefredakteur Fabian Peters ist gerade in Venedig. Genauer gesagt auf der Architekturbiennale 2021. Er nimmt Sie mit auf seinen Rundweg durch die Pavillons, wie hier im israelischen Pavillon.

 

Didaktisch gibt sich der Pavillon Israel: „Land Milk Honey“ lautet ganz biblisch der Titel der Ausstellung, die im Eingangsbereich die Geschichte der Viehzucht in dem jungen Staat anschaulich macht. Ziegenhaltung, Bienenzucht und Milchproduktion sind Themen, die hier beleuchtet werden. Ein großes Stahlmodell eines Kuhstalls, das wie einer Lehrsammlung entnommen wirkt, unterstreicht den bildenden Charakter dieses Ausstellungsteils. Im Obergeschoss des Pavillons ist eine Installation aufgebaut, die wie eine Mischung aus Leichenschauhaus, naturkundlicher Sammlung und mechanischem Ballett anmutet: Aus einem großen Edelstahlschrank fahren computergesteuert Schubladen auf und zu, die Fossilien, präparierte Tierkörper und Skelette enthalten. Hier spielen die Kuratoren Dan Hasson, Iddo Ginat, Rachel Gottesman, Yonatan Cohen und Tamar Novick mit dem schmalen Grad zwischen wissenschaftlicher Dokumentation und makabren Schauspiel.

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Nachdem die Architekturbiennale um ein Jahr verschoben wurde, findet die Ausstellung vom 22. Mai bis zum 21. November 2021 unter dem Titel „How will we live together“ statt. Erfahren Sie mehr in dem digitalen Einblick in die Projekte der Architekturbiennale 2021.

Alle Fotos: Fabian Peters