Architekturbiennale 2021: Im deutschen Pavillon

Chefredakteur Fabian Peters ist gerade in Venedig. Genauer gesagt auf der Architekturbiennale 2021. Er nimmt Sie mit auf seinen Rundweg durch die Pavillons, wie hier im deutschen Pavillon.

 

Der deutsche Pavillon ist leer. So leer wie seit der Erbauung im Jahr 1938 nicht mehr sagt Arno Brandlhuber vom Kuratorenteam. Sollten ursprünglich noch auf Monitoren die Filmbeiträge gezeigt werden, aus denen das Projekt „2038“ in der Hauptsache besteht, haben es die Organisatoren nun bei QR-Codes auf den weißen Wänden belassen. Wofür der Aufwand für die winzige Menge der Priviligierten, die das Projekt in Venedig sehen können. 2038 ist virtuell. Es grenzt beinahe an Hellseherei, dass die Kuratoren ein Konzept erdacht haben, eine Zukunftsutopie, die in Form eines Rückblicks aus dem Jahr 2038, das die Biennale als physische Veranstaltung gar nicht gebraucht hätte. Und wie wird die Biennale 2038 aussehen? Ohne Zäune, ohne Türen und ohne Staatsgrenzen, glaubt Arno Brandlhuber.

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Nachdem die Architekturbiennale um ein Jahr verschoben wurde, findet die Ausstellung vom 22. Mai bis zum 21. November 2021 unter dem Titel „How will we live together“ statt. Erfahren Sie mehr in dem digitalen Einblick in die Projekte der Architekturbiennale 2021.

Alle Fotos: Fabian Peters