Mini inszeniert den Urban Jungle

Wohnraum wird immer knapper, die Mieten steigen ins Unermessliche, besonders in der Megametropole London. Sogenannte Third Places – Räume zwischen dem Zuhause und dem Arbeitsplatz, Rückzugsorte auf der Schwelle von privat zu öffentlich – sind wichtige Anlaufpunkte der modernen Stadtgesellschaft. Sie erweitern die persönliche Komfortzone und dienen der Entspannung, Begegnung und Produktivität.

Das Projekt „Forests“, gestartet im Rahmen des London Design Festivals, befindet sich im belebten Viertel Shoreditch im Herzen Londons. Initiiert von der Automarke „Mini“, entstand es in Kooperation mit dem Londoner Architekten Asif Khan. Es stellt drei Interpretationen dieser Zwischenräume dar. Der Grundgedanke aller drei Räume ist inspiriert von dem japanischen Begriff „shinrin yoku“, was soviel bedeutet wie „in den Wald abtauchen mit allen Sinnen“.

Der Connect Space ist ein Ort der ungezwungenen Begegnung und des Austauschs – ob spontan oder geplant. Das Zentrum des Raums bildet ein langer Tisch, an dem bis zu 20 Personen Platz finden können. Der Create Space wiederum bietet eine angenehme Atmosphäre, um fokussiert zu arbeiten. Eine kreative Oase – mit Möbeln, die flexibel angeordnet werden können. Der sogenannte Relax Space empfängt die Besucher mit einer Fülle von hängenden Pflanzen. Er bietet Raum für Rückzug und lädt zum Entspannen ein. Die Installation zeigt einen kreativen Lösungsansatz, die künftige Lebensqualität in Städten zu verbessern.

Nach der Installation „Mini Living“, einem modernen Wohn-Sharing-Konzept für den diesjährigen Salone del Mobile in Mailand, setzt Mini mit den temporären Pavillons Mini Living „Forests“ also den nächsten Akzent in Sachen Zukunft des Wohnens und Arbeitens.