Tabula rasa

Der erste Arvo Pärt gilt als einer der wichtigsten lebenden Komponisten der neuen Musik. Zur Erhaltung seines kreativen Erbes wurde 2010 das Arvo Pärt Centre in Laulasmaa gegründet.

Bevor der Bau von Nieto Sobejano Arquitectos fertiggestellt wird, können Besucher die Atmosphäre bereits in der Aedes-Ausstellung „Tabula“ nachempfinden. Der Titel bezieht sich auf die Komposition „Tabula rasa“, welche im Museum als Raum-Klang-Installation installiert ist.

Entwurf von Nieto Sobejano

Das Gebäudeensemble des Arvo Pärt Centre in Estland befindet sich in Laulasmaa, 35 km von Tallinn entfernt. Der kleine Ort liegt nahe dem Meer in einem Pinienwald. Um Ausblicke in die Landschaft zu inszenieren, wählten die Architekten ein Fünfeck als geometrisches Grundmuster.

Zum Raumprogramm gehören Bibliothek, Kammermusiksaal mit 150 Plätzen, Ausstellungsbereich, Videothek und Seminarräume für kulturelle Bildung sowie Arbeitsräume für Mitarbeiter und das Archiv. Letzteres ist das Herz des Zentrums: Hier wird das gesamte kreative Erbe des Komponisten zusammengeführt. Gemeinsam mit dem Kammermusiksaal und Seminarräumen soll das Arvo Pärt Centre als kulturelles Umfeld für Forschung, Lehre und Bildung wirken. Eröffnet werden soll der Bau zum 100-jährigen Bestehen Estlands im Herbst 2018.

Ausstellung Tabula im Aedes

Ausstellung
9.Dezember 2017 – 16. Januar 2018

Eröffnung
Freitag, 8. Dezember 2017, 18.30 Uhr

Adresse
Aedes Architekturforum
Christinenstr. 18–19
10119 Berlin

Öffnungszeiten
Dienstag–Freitag 11–18.30 Uhr
Sonntag–Montag 13–17 Uhr