REM – ein Film von Tomas Koolhaas

Der Regisseur Tomas Koolhaas hat einen Dokumentarfilm über seinen Vater, den prominenten Architekten und Pritzker-Preisträger Rem Koolhaas, gedreht. REM thematisiert Architektur als menschlichen Erfahrungsraum und nimmt sowohl die Perspektive der Architekten, als auch derjenigen Menschen ein, die in den Gebäuden leben und arbeiten.

REM
Filmstill aus REM, Foto: Tomas Koolhaas

 

Kritische Themen spart der Regisseur ebenfalls nicht aus, wenn er den Fokus auf die Bereitschaft seines Vaters richtet, für autoritäre Regime wie China oder Katar zu arbeiten. Mit seinem Filmprojekt verfolgt Tomas Koolhaas das Ziel, eine neue Form der Architekturvermittlung zu schaffen: Anstatt Architektur als lebloses Objekt mit starren Bildern von außen zu betrachten, soll das Publikum „einen seltenen Einblick in die Realität des verborgenen inneren Lebens von Gebäuden gewinnen.“

Die Filmvorführungen finden jeweils in Verbindung mit einem Podiumsgespräch mit dem Regisseur Tomas Koolhaas statt, das in Köln von Christoph Grafe, in Berlin von Hans-Dieter Nägelke und in München von Andres Lepik geführt wird.

Die Deutschlandpremiere des Dokumentarfilms „REM“ wird vom UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft in Kooperation mit der Gesellschaft für Moderne Kunst am Museum Ludwig, der Kino Gesellschaft Köln, dem Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin und dem Architekturmuseum der TU München veranstaltet.

 

REM in München

19. Juli 2018, 19.00
Ernst von Siemens-Auditorium
Pinakothek der Moderne

Eintritt frei
Anmeldung unter: foerderverein@architekturmuseum.de