Programmatische Projekte – Ausstellung zu Werk Ungers

Der Titel der aktuellen Ausstellung im Ungers Archiv für Architekturwissenschaft (UAA) lautet „Programmatische Projekte“. Am 2. September öffnete sie ihre Pforten, noch bis zum 27. September ist die Schau in der Belvederestraße 60 in Köln zu sehen.

Der Fokus der Schau liegt, wie der Name schon sagt, auf Projekten von Oswald Mathias Ungers mit stark programmatischem Charakter. Es sind Projekte, die auf präzise und bewusste Art und Weise das konzeptuelle Wesen der architektonischen Form untersuchen, das Wesen der Form als Veranschaulichung einer Idee.

Autonomie und Form

Ungers hat anhand einer Reihe von Wettbewerbsprojekten (Studentenwohnheim Enschede, 1964; Deutsche Botschaft am Heiligen Stuhl Rom, 1965; Museum Preußischer Kulturbesitz Berlin, 1965) morphologische Grundkonzepte herausgearbeitet und weiterentwickelt: Themen wie beispielsweise Transformation oder Assemblage.
Losgelöst von funktionalen Ansätzen schuf Ungers Werke, die sich stark mit dem Genius Loci und der Historie eines Ortes auseinandersetzen. Seine Architekturen unterstreichen mit ihrer rationalen Poesie die Autonomie der Architektur und die Bedeutung der Form.

Ausstellung: 2. bis 27. September 2019
Ort: UAA Ungers Archiv für Architekturwissenschaft, Belvederestr. 60, Köln