Nichts ist unmöglich

Jeder kennt ihn, den bejahrten bärtigen Mann im braunen Winterpelz, der auf seinem Rentierschlitten am Heiligabend Unmengen an Pakete verteilt. Doch wie schaut sein Umschlagplatz für die ordnungsgemäße Beladung aus? Die Beiträge des Ruukki Ideenwettbewerbs in Helsinki geben uns einen möglichen Einblick in die magische Welt des Weihnachtsmannes:

Im Frühjahr 2014 wurden junge Architekten und Designer aufgerufen, ein Logistikzentrum für den Weihnachtsmann zu entwerfen, der ebenso imaginärer Investor des Wettbewerbs ist. Sein Wunsch: ein funktionierendes Zentrum, das seinen wachsenden Logistikbedürfnissen entspricht und  gleichzeitig die Attraktivität der Region Perävainio steigern soll.

Aus dem Kreis der Wettbewerbsbeiträge fand man letzte Woche schließlich den passenden Vorschlag. Alexandra Oprita und Laurentiu Constatin aus Rumänien stellten einen durchaus realisierbaren Entwurf vor. Sie erfüllten all die vorgegeben Bewertungskriterien: Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Benutzerfreundlichkeit, architektonische Aussagekraft, sowie die Fügung des Gebäudes in die vorgegebene Umgebung.

Die Stärke des Entwurfs liegt in der besonderen Fassadengestaltung. Durch die Lichtreflexion sowie die Spiegelung des Waldes verschwimmt am Tag die Außenhaut mit der Umgebung. Erst am Abend nimmt das Gebäude eine Kontur an und öffnet die Tore für die Öffentlichkeit. Das geplante Besucherzentrum ist von der Logistik getrennt und soll Möglichkeiten für Konzerte, Festivals sowie Platz für jegliche kulturellen Events bieten.

Der Wettbewerb wurde von Ruukki Construction, der Stadt Oulu, Helsinki Design Week und dem Architektur- und Designbüro Snøhetta organisiert.