Im Einklang: Tradition und Innovation

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Immer wieder staunen wir über die Faszination, die von alten Hausfassaden ausgeht. Wie gut haben es doch die alten Handwerksmeister verstanden, mit einfachen Mitteln, Fassaden derart lebendig und schön zu gestalten.

Aber auch heute noch sind Sichtmauerwerk-Fassaden so individuell und ansprechend, dass uns deren optische Wirkung begeistert. Jede Zeit hat allerdings auch ihre technischen Standards und ihre eigenen Ansprüche an die Architektur. Neben der handwerklich, einwandfreien Verarbeitung und den statischen sowie bauphysikalischen Materialanforderungen gewinnen heute immer mehr die Form des Sichtmauerwerksteins und seine architektonischen Einsatzmöglichkeiten an Bedeutung.

Unter Berücksichtigung all dieser Gesichtspunkte besinnt man sich auf die unbestrittenen Qualitäten des traditionellen Wandbaustoffs Kalksandstein. Langlebigkeit und die Schönheit auf der einen Seite sowie Sicherheit und Erfahrung mit leistungsstarken Bautechniken auf der anderen Seite sind nur einige herausragende Merkmale, die für den Kalksandstein sprechen.

Diese und weitere Überlegungen standen Pate bei der Entwicklung des KS-Fasensteins, der vom Kalksandsteinwerk Bienwald, mit Sitz in der Südpfalz – nahe der französischen Grenze – erfolgreich auf den Markt gebracht worden ist. Er bringt eine besondere Gestaltungsvariante ins Spiel: die umlaufende Fase an den Kanten des Steines. Sie ist das charakteristische Merkmal, da sie auch gleichzeitig die Fuge bildet. Das Zusammenspiel Fase und Fuge ist möglich, da die Steine in Dünnbettmörtel verlegt werden. Jedes Gebäude erhält auf diese Weise eine selbstbewusste Ausstrahlung. Als Innen- wie auch Außensichtmauerwerk eingesetzt, unterstreicht der Fasenstein die Exklusivität eines Geschäftshauses, den Charme eines Eigenheims wie auch die starke Ausdrucks- und Innovationskraft eines Industriegebäudes.

Jeder Stein zeichnet sich auf der Wandoberfläche dezent ab. Sie wirkt flächig und ist doch in sich strukturiert. Je nach Helligkeit und Lichteinfall ergeben sich interessante, sich stets abwechselnde Licht- und Schatteneffekte auf der Fassade und betonen die Eigenständigkeit des Gebäudes.

Im Industrie- und Verwaltungsbau lassen sich beispielsweise große Fassadenflächen auflockern. Im Zusammenwirken mit anderen Materialien wie Glas, Metall oder Holz werden einzelne Gebäudeabschnitte in den Mittelpunkt gerückt, wobei das Gesamtkonzept des Entwurfs erhalten bleibt. Im Wohnungsbau geben KS-Fasensteine der Fassade – die nach wie vor die Visitenkarte des Bauherren ist – eine unverwechselbare Charakteristik.

Die Farbigkeit der Steine erhöht die Gestaltungsvielfalt. Neben dem bekannten Weiß sind KS-Fasensteine auch in den Farben Blau, Gelb, Rot und Grau erhältlich. Dadurch können architektonische Akzente noch bewusster betont und optisch besser herausgehoben werden.