Eine Tonne Luftkissen

In der Nähe von Bilbao haben die Architekten von Kogaa aus Tschechien ein Luftkissen als Veranstaltungsort inszeniert. Hier zeigen wir Ihnen die temporäre Installation im Rahmen des Architektur- und Designfestivals von Logroño.

Gleich einer Wolke schwebt das luftig-leichte Luftkissen über dem Parkplatz. Die temporäre Installation mit dem passenden Titel „Circo aéreo“ ist 2020 im Rahmen des Architektur- und Designfestivals von Logroño, südlich von Bilbao, entstanden. Ziel des Festivals ist es, Unorte oder Restflächen in der Stadt – etwa Unterführungen, Parkplätze oder Gebäudelücken, die im alltäglichen Leben keinerlei Beachtung finden – zu bespielen und damit zu aktivieren. Die verschiedenen Interventionen bekannter sowie unbekannter Künstler aus der ganzen Welt laden die Besucher und Besucherinnen alljährlich zur Auseinandersetzung mit dem Stadtraum von Logroño ein. Vorträge, Workshops und Gespräche runden das Programm ab.

Schattenplatz und Leinwand

Das Büro Kogaa aus Tschechien zeichnet für das Projekt Circo aéreo verantwortlich. Die Architekten möchten mit ihrer Installation auf den CO2-Ausstoß moderner Städte aufmerksam machen – so entspricht demgemäß das Volumen des Luftkissens etwa einer Tonne CO2.

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An drei Stellen können die Besucher und Besucherinnen hierzu den vier Meter hohen Ring betreten. Dabei müssen sie wortwörtlich eintauchen in das Konstrukt, denn das Luftkissen ist auf einer Höhe von 1,50 Meter positioniert. Sein Holztragwerk dient als Sitz-Amphitheater für Veranstaltungen. Tagsüber spendet die Installation Schatten und bietet entsprechend einen Platz zum Verweilen. Abends erstrahlt sie in warmweißem Licht und kann als Leinwand für Projektionen dienen.

Interesse an einem weiteren temporären Veranstaltungsort? Hier zeigen wir Ihnen den erst fertiggestellten Konzertsaal „Isarphilharmonie“ in München von Gerkan, Marg und Partner.