06.04.2020

Event

Instagram-Kunst: Homeoffice-Kulturtipp

von Jessica Mankel

Homeoffice-Kulturtipp: Kunst (Illustration: Juri Agostinelli)


Weiteres Kriterium: Architektur

Die Quarantäne lädt irgendwie zu Instagram Challenges ein: die Push-up-Challenge, unsere eigene Homeoffice-Challenge (mitmachen!) und eben auch die Instagram-Kunst-Challenge. Die eigenen vier Wände werden darin zu kreativen Ateliers und die Kunst zur gelungenen Unterhaltung. Selbst Institutionen wie das Amsterdamer Rijksmuseum oder das Getty Museum in Los Angeles rufen zur Challenge auf. Der Baumeister reiht sich ein – aber mit einem Twist. 

Ausstellungen sind digital, Kulturangebote von zuhause aus genießbar und nun jeder ein großer Künstler – oder besser gesagt: ein großes Kunstwerk. Am 14. März startete der Instagram-Account tussenkunstenquarantaine und mit ihm eine Challenge: Das Lieblingskunstwerk soll mit drei Dinge, die zu Hause rumliegen, nachgestellt werden.

Mit über 100.000 Abonnenten und rund 400 Beiträgen trifft der Account mitten in die Wohnräume von Daheimbleibenden. Dass die Challenge auch mitten in Museen trifft, zeigen Institutionen wie das Rijksmuseum in Amsterdam oder das Getty Museum in Los Angeles. Auch sie haben neben ihren aktualisierten Digitalangebot zur Challenge auf Social Media aufgerufen. Die Ergebnisse sind nicht nur unterhaltsam, sondern auch motivierend. Weiter unten finden Sie einige unserer Favoriten.

Ob der Baumeister zu dieser Challenge also ermutigt? Warum nicht! Wir fügen jedoch ein weiteres Kriterium der Challenge hinzu: Architektur. Zeigen Sie Ihre Lieblingskunst, die mit Architektur zu tun hat oder sogar selbst Architektur ist. Vergessen Sie dabei nie, den Baumeister auf Instagram @baumeister_architekturmagazin und Facebook @baumeister.architekturzeitschrift zu verlinken. Unsere Architektur-Inspirationen für die Challenge sind schonmal Caspar David Friedrichs Frau am Fenster (1818-1822) oder beinahe jedes Bild von Jan Vermeer in Fensternähe, Gerhard Richters Stadtbilder (1968), Hubert Kiecols Zeile (1981), Thomas Demands Daily #30 (2017) und der Turmbau zu Babel von Pieter Bruegel d. Ä. (1563) oder einfach jeder architektonisch darstellbarer Turm wie der Pariser Eiffeltum (1887-1889).

Wer lieber konsumiert als produziert: Das aktuelle Digitalangebot des Getty Museums finden Sie hier und die 164.511 Werke des Rijksmuseums können Sie hier digital bestaunen.

 

 

 

 

 

 

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