Identität der Architektur

Die 2. Aachener Tagung „Identität der Architektur“ thematisiert das Material als eine der grundsätzlichen Einflussgrößen der Architektur. Dieser zeigt sich in der aktuellen Faszination für „natürliche“ Materialien, die zur Erzeugung von Charakter, Ausdruck und Atmosphäre eines Gebäudes und seiner Räume eingesetzt werden. Architektonische Gestalt und materielle Verfasstheit sind insofern aneinander gebunden.

RWTH

Themen

Unter drei vorgegebenen Fragestellungen und anhand gebauter Projekte sollen die verschiedenen Positionen im Umgang mit dem Material aufgezeigt und zur Diskussion gestellt werden:

1. Material und Architektur (Statement)
Welche Bedeutung hat das Material für die architektonische Qualität eines Baus? Welchen Stellenwert nimmt es beim Zustandekommen von Architektur und Stadt ein. Inwieweit gehören Theorie und Praxis des Materials zu den Grundlagen der Architektur?

2. Material und Entwurf
Ist eine bestimmte und bestimmende Vorstellung vom Material bereits beim Entwerfen vorhanden und ist diese Vorstellung daher vielleicht immer schon ein fester Bestandteil eines jeden Entwurfs? Bestimmt das Material die innere Ordnung des Baus oder geht die Materialwahl daraus hervor?

3. Material und Bau
Auf welche Weise werden die materialgebunden entwurflichen Vorstellungen vermittelt und baulich umgesetzt? Welche Rolle spielen die Bearbeitung, Fügung und Ordnung von Materialien für die Erscheinung und wie werden diese Überlegungen auf den verschiedenen Ebenen des Entwurfs- und Planungsprozesses untersucht und präzisiert.

Die Tagung findet vom 25- bis 26. Januar 2018 an der RWTH Aachen statt. Die Teilnahme wird pro Tag mit vier Unterrichtsstunden für Mitglieder der Architektenkammer NRW, BW und RP der Fachbereiche Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung angerechnet.

Weitere Infos zum Programm und zur Anmeldung finden Sie unter www.rwth-aachen.de