Phänomenologie des Alltäglichen

Gegenstände bereichern unser Alltagsleben aufgrund ihrer Funktionalität und Ästhetik. Sie werden jedoch oft als selbstverständlich wahrgenommen, sodass es einer zweiten, genaueren Betrachtung bedarf, um ihrem Wert und ihrer Bedeutung Rechnung zu tragen. In einer immer schnelllebigeren Welt zeichnet sich ein Trend zur Wertschätzung dieser einfachen und alltäglichen Dingen ab.

Die Ausstellung „einfach alltäglich“ im Tiroler Architekturzentrum im Adambräu in Innsbruck beschäftigt sich mit dieser Entwicklung und versammelt deshalb persönliche Gegenstände von rund 150 Architekten, Grafikern, Designern, Künstlern und Theoretikern, die seit der Eröffnung des Architekturzentrums mit Ausstellungen, Vorträgen oder einer Jurytätigkeit dort mitgewirkt haben. Beteiligt sind unter anderem Andreas Cukrowicz, Hermann Czech, Elke Delugan-Meissl, Tony Fretton, Bernhard und Stefan Marte, Cino Zucchi und Bernardo Bader.

Jeweils ein bis zwei Gegenstände aus dem Alltag der Protagonisten werden in der Ausstellung gezeigt, unabhängig davon, wo und in welchem Zusammenhang das Objekt benutzt wurde. In einem Text wird der  jeweilige Gegenstand erläutert und die dazugehörige Geschichte erzählt.

Diese Phänomenologie des Alltäglichen gibt einen ungewöhnlichen Einblick in den kulturellen Hintergrund der Protagonisten quer durch das kreative Berufsfeld.

Für mehr Infos, hier der Link

Ausstellungszeitraum: 3.März bis 3. Juni

Ort: Tiroler Architekturzentrum im Adambräu, Lois Welzenbacher Platz 1, Innsbruck, Österreich

Veranstalter: aut. architektur und tirol