Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

Kann Gestaltung Gesellschaft verändern? Wie können wir 
in die stets fortschreitende Modernisierung emanzipative Ideen einschreiben? Hat sich der Anspruch des Bauhauses und der klassischen Avantgarden, durch Gestaltung Gesellschaft positiv zu verändern, eingelöst? Wie können wir uns heute in neuer Weise vorstellen, Wandel und Zukunft zu gestalten? Was sind gezielte, aber doch ergebnisoffene Arbeitsformen? Welche Rolle spielt Co-Produktion? Wie kann man sein eigenes Dasein gestalten? Welche Rolle kommt dem Gestalter zu? Oder hätte heute eher die Abwesenheit von Gestaltung ein befreiendes Moment?

Zu diesem Thema findet am Freitag, den 18. – 19. September ein Symposium statt, zudem gibt es eine Pop-Up-Ausstellung vom 3. – 20. September. Symposium und Ausstellung stellen aktuelle Positionen 
im Kontext mit historischen Modellen vor und zur Diskussion. Im Zentrum stehen hierbei Ziele, Rollen und Methoden von Gestaltung und Gestaltern in gesellschaftlichen Prozessen.

Im Januar 2015 hat sich die internationale Initiative „Projekt Bauhaus“ begründet, der Gestalter, Kuratoren und Forscher aus aller Welt angehören. Ziel der Plattform ist es, eine lebendige Debatte zur Aktualität des Bauhauses zu führen. In einem auf fünf Jahre angelegten Arbeitsprozess bis zum 100-jährigen Jubiläum 2019 soll eine kritische Inventur der Bauhausideen vorgenommen werden. Zu Beginn jedes Jahres stellt das Projekt Bauhaus eine Frage zur Diskussion. 2015 lautet die Frage: Kann Gestaltung Gesellschaft verändern?

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