Ausstellungseröffnung: Ephemeral Urbanism

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Does Permanence Matter?
Ephemeral Urbanism
Architekturmuseum der TU München in der Pinakothek der Moderne

Eröffnungsvortrag: 13. September, 18 Uhr
Eröffnung: 13. September, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 14. September 2017 – 18. März 2018

Wie dauerhaft muss Stadtplanung angelegt sein?

Bald heißt es wieder: „O’zapft is!“ Die Theresienwiese wird jedes Jahr aufs Neue zur Großbaustelle: Der Aufbau für das 184. Oktoberfest läuft bereits auf Hochtouren. Aber was haben das Oktoberfest in München, die Kumbh Mela Wallfahrt in Indien und das Burning Man Festival in Nevada gemeinsam? Sie alle sind Siedlungsformen mit Ablaufdatum und zeigen, dass flexible bauliche Strukturen weltweit temporär zur kurz- und mittelfristigen Versorgung von teilweise sehr großen Menschenmengen eingesetzt werden.

Die Ausstellung „Does Permanence Matter? – Ephemeral Urbanism“, die am 13. September ihre Pforten öffnet, thematisiert ein globales Phänomen, das angesichts der heutigen, durch Klimawandel, politische Unruhen und Naturkatastrophen ausgelösten Massenmigration zunehmend an Aktualität gewinnt.

Ephemere Fallbeispiele

Während das Ephemere in Architektur und Städtebau generell als weniger bedeutend angesehen wurde, bezieht die Ausstellung im Architekturmuseum der TU München eine gegenteilige Position: Anhand von Fallbeispielen soll die Vorstellung von Dauerhaftigkeit als grundlegende Bedingung für Städte hinterfragt werden.

Die Schau basiert auf einer langfristig angelegten Studie von Rahul Mehrotra von der Harvard Graduate School of Design und Felipe Vera vom Centro de Ecología, Paisaje y Urbanism in Santiago de Chile. Im Fokus dieser Forschungen zu ephemeren Städten steht die systematische Analyse Hunderter von Beispielen, die einen gemeinsamen Nenner aufweisen: Sie alle sind Siedlungsformen mit Ablaufdatum.