Horizontale Bänder

Auer Weber Architekten transformierten die „Grandlschule“ in München zu einem zeitgenössischen Bau. Bei der Schule in Obermenzing handelte es sich um einen Komplex aus unterschiedlichen Entstehungszeiten. Bis auf den Hauptbau von 1911 wurden alle Gebäudeteile durch den Neubau ersetzt.

In drei Bauabschnitten wird das Projekt realisiert: 2014 wurden der erste Bauabschnitt „Mobile Schulraumeinheiten“ fertiggestellt. Zum neuen Schuljahr konnten Grundschule und Sporthalle bezogen werden (2. BA); die Sanierung des Bestands und die Ausführung der neuen Realschule beginnen im Januar 2018.

Schulzentrum Obermenzing

Die Anlage besteht aus einer vierzügigen Grundschule mit Lernhaus-Konzept und Dreifachsporthalle – die neuen Unterrichtsbereiche sind in „Lernhäusern“ organisiert.

Das verbindende Element der Baukörper ist eine eingeschossige Erschließungshalle – von hier aus werden alle Schulbereiche wie auch der Pausenhof erschlossen. „Dadurch entstehen neben einem großzügigen Eingangshof geschützte und zum Teil über zwei Ebenen reichende Pausenhöfe“, erklären Auer Weber Architekten.

Als Fassadenelement wurde pigmentierter Sichtbeton verwendet: Die horizontalen Bänder sind das wesentliche Gestaltungselement aller Gebäudeteile. „Sie gehen kontinuierlich ineinander über, mal als Fluchtbalkone, mal als Dachkanten, mal als fassadenbündige Gesimsbänder.“