100 Jahre Bauhaus – ein kritischer Diskurs

2019 jährt sich die Gründung des Bauhauses zum 100. Mal. Das Jubiläum ist Anlass, das Bauhaus zu feiern: für seine revolutionären Neuerungen in Architektur, Kunst und Design, die unseren Alltag bis heute prägen, für seinen ganzheitlichen Anspruch, mit den Dingen und Räumen das Leben der Menschen zu gestalten und zu verändern. Das Jubiläum ist auch Anlass, das Bauhaus noch einmal zu hinterfragen.

Die Podiumsdiskussion „100 Jahre Bauhaus – Ein kritischer Diskurs“ wirft einen kritischen Blick auf das Bauhaus. Experten aus Wissenschaft, Kunst, Architektur und Design sind eingeladen, das Bauhaus als historischen Gegenstand, ideelle Ressource und wirtschaftsstarke Marke zu diskutieren. War es wirklich so progressiv, wie wir es heute erinnern? Wie kann die Wahrnehmung über die klischeehafte Vorstellung von einem „Bauhaus-Stil“oder „Bauhaus-Lifestyle“ hinaus erweitert werden? Wird es den Jubiläumsaktivitäten gelingen, zu einer nachhaltigen Auseinandersetzung mit dem Bauhaus beizutragen?

Drei Themenpanels

In drei Themenpanels diskutieren die Direktoren der Bauhaus-Kooperation Berlin Dessau Weimar, Annemarie Jaeggi, Claudia Perren und Wolfgang Holler, die Kuratoren und Leiter großer Ausstellungs- und Forschungsprojekte im Rahmen von 100 Jahre Bauhaus und weitere. Die Moderation übernehmen Jörg Häntzschel (SZ) und Kolja Reichert (FAS).

Panel 1

Das Bauhaus – Ressource und historischer Gegenstand
10.00 – 12.00 Uhr

Panel 2

Das Bauhaus-Jubiläum als Impulsgeber, Identitätsstifter und Motor der Markenerneuerung
13.30 – 15.30 Uhr

Panel 3

Das Bauhaus-Jubiläum als Schrittmacher einer nachhaltigen Entwicklung
16.00 – 18.00 Uhr

Die Podiumsdiskussion findet am 27. September 2018 von 10 bis 18 Uhr statt. Veranstaltungsort ist die Akademie der Künste, Berlin am Pariser Platz.

Mehr Infos unter www.bauhaus.de