Es geht auch anders

München bietet eine Vielzahl an klimafreundlichen Bauten und Wohnquartieren, die in Sachen Energieeffizienz und gemeinschaftliches Leben neue Maßstäbe setzen. Einblicke in Passivhaus-Projekte gibt es auf der 22. Internationalen Passivhaustagung im März. Baumeister ist Medienpartner.

Das Schwerpunktthema lautet „Passivhaus – das lohnt sich“ und stellt die Vereinbarkeit von Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz in den Fokus. „Energieeffizienz verbessert den Komfort und verringert die Gefahr von Bauschäden. Beim Neubau und bei ohnehin notwendigen Sanierungen ist Energieeffizienz dazu geeignet, die Gesamtkosten für die Nutzer der Gebäude zu reduzieren“, erklärt der Gründer des Passivhaus-Instituts Wolfgang Feist. Das Institut richtet die Internationale Passivhaustagung im Veranstaltungscenter München (MOC) sowie die angeschlossene Fachausstellung aus.

München und Passivhaus

Während München häufig wegen teurer Preise und damit auch hoher Mieten in den Schlagzeilen steht, erlaubt die Tagung einen anderen Blick auf Wohnen und Leben in der Landeshauptstadt. In München sowie im gesamten Freistaat tut sich viel in Sachen Energieeffizienz.

Das beweist unter anderem das 10.000-Häuser-Programm zur Förderung effizienter und systemdienlicher Gebäude. Weitere Beispiele sind das Gebäude des Montessori-Vereins Erding, das Verwaltungsgebäude des Abwasserzweckverbands in Eitting und die Erweiterung des Bayerischen Landtags in München.

München ist außerdem Vorbild in Sachen Quartiersentwicklung. Dabei wird beim
Gebäudestandard auf Energieeffizienz und beim Zusammenleben auf ein Miteinander großen Wert gelegt, so auch in den Quartieren Ackermannbogen und Domagkpark. Beide entstanden auf ehemaligen Kasernengeländen in München und bieten heute mehreren tausend Menschen bezahlbaren Wohnraum sowie eine engagierte Nachbarschaft in der Großstadt. Diese Quartiere werden auch bei den Exkursionen zur Passivhaustagung angesteuert.

Arbeitsgruppen zur Wirtschaftlichkeit

Über 120 Referenten aus 50 Ländern haben sich für die Vorträge angekündigt. In Arbeitsgruppen fokussieren sie an den beiden Tagungstagen internationale Neubau- und Sanierungsprojekte. Im Fokus steht die Wirtschaftlichkeit von Passivhaus-Projekten. Zudem geht es um kostengünstige Lüftungslösungen, Ökologie beim Bauen, Komponenten und Gebäudetechnik.

Die Passivhaus-Tagung findet am 9. und 10. März 2018 im Veranstaltungscenter München (MOC) statt. Exkursionen und Workshops finden parallel vom 5. bis 11. März 2018 statt.

Veranstaltungsort

MOC | Veranstaltungscenter
Lilienthalallee 40
80939 München

Tagung und Vorträge

Freitag, 9. März 2018: 9:00 – 19:00 Uhr
Samstag. 10. März 2018: 9:00 – 17:00 Uhr

Fachausstellung mit Passivhaus-Komponenten

Freitag, 9. März 2018: 10:00 – 19:00 Uhr
Samstag. 10. März 2018: 9:00 – 18:30 Uhr

Die Tagung und Fachausstellung richten sich an:
Architekten, Planer, Ingenieurbüros, Energieberater, Energieversorger, Handwerk, Wissenschaft & Forschung, Handel, Industrie, Kommunen, Baufamilien

Ausstellungsthemen
– Wärmedämmung
– Fenster und Türen
– Lüftungssysteme mit Wärmerückgewinnung,
– Wärmepumpen-Kompaktgeräte, Klima-Splitgeräte,
– Erdwärmetauscher, Öfen und Heizsysteme, Solar-/PV-Anlagen
– Messgeräte zur Kontrolle des luftdichten Bauens und der Lüftungstechnik, Infrarotkameras
– Produkte für die Luftdichtheit
– Fertighäuser und Bauteile
– Lösungen für Bauunternehmen, Fachverbände, Architektur- und Ingenieurbüros, Energieberater,
Qualitätssicherer
– Software, Fachliteratur, Weiterbildung
– Erneuerbare Versorgungslösungen für Passivhäuser

Anmeldung
Die Anmeldungen erfolgt schriftlich. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt.

Mehr Infos zur Anmeldung und zum Ablauf finden Sie im Programm oder unter www.passivhaustagung.de.