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Noch im Januar kamen 40 Projekte für die „EU Mies van der Rohe Awards“ (kurz Mies Award 2024)  in die engere Wahl. Nun hat sich die Europäische Kommission und die Fundació Mies van der Rohe auf sieben Finalisten geeinigt. Es wurden fünf Projekte in der Kategorie Architektur und zwei in der Nachwuchskategorie bekannt gegeben.

  1. die Galerie für zeitgenössische Kunst Plato in Ostrava (Mähren-Schlesien, Tschechien) von KWK Promes (Kattowitz, Polen)
  2. das Studierendenhaus der TU Braunschweig von Gustav Düsing & Max Hacke (Berlin. Siehe auch Baumeister 1/2024)
  3. die Reggio-Schule in Madrid (Autonome Gemeinschaft Madrid) von Andres Jaque/Office for political Innovation (Madrid)
  4. die Wiedergeburt des Klosters Saint-François in Sainte-Lucie-de-Tallano/Santa Lucia de Tallà (Korsika, Frankreich) von Amelia Tavella Architectes (Aix en Provence, Frankreich)
  5. Hage in Lund (Landkreis Schonen, Schweden) von Brendeland & Kristoffersen Architects (Oslo, Norwegen).

Alltagsarchitektur würdigen

Die beiden Bauwerke der Nachwuchs-Finalisten sind die „Gabriel García Márquez“-Bibliothek in Barcelona (Spanien) von SUMA Arquitectura (Madrid, Spanien) und das Tourismusbüro in Piódão (Zentralportugal) von Branco del Rio (Coimbra, Portugal).

Die Jury hatte zum Ziel, Alltagsarchitektur zu würdigen. Für die Auswahl der Bauwerke sprach nach ihrer Ansicht, dass sie als „Modelle und Referenzen die lokale Stadtpolitik fördern und darstellen“, da sie „ein hochwertiges, integratives Lebensumfeld schaffen“ – meist in eher kleinen Gemeinden oder an Orten wie ehemaligen Industriegebieten, in Dörfern und Stadtrandgebieten.


Preisverleihung am 14. Mai 2024

Im März wird die Jury die fünf Bauwerke besichtigen, um den Preisträger zu ermitteln. Die Bekanntgabe des Preisträgers und des Nachwuchsgewinners ist für Ende April geplant. Die Zeremonie zur Preisverleihung wird am 14. Mai 2024 im Mies van der Rohe-Pavillon in Barcelona stattfinden.

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