Baumeister 08/2019

Beschreibung

Deutschland – Frankreich, die ganz spezielle Beziehung. Wenn man aus Deutschland über die Grenze blickt, macht sich immer auch eine gewisse Ehrfurcht vor dem kulturellen Selbstbewusstsein der Grande Nation breit. Und doch lohnt der Blick gen Westen – auch momentan wieder. Frankreichs Architektur fasziniert wieder. Büros wie Bruther, Studio Muoto oder CAB Architectes entwerfen dort kostengünstige Wohnbauten, Schulen oder Kulturzentren – und liefern ganz nebenbei eine innovative Neuinterpretation des Brutalismus.

2 Köpfe

  • NP2F – Die vier Partner des Pariser Büros stehen exemplarisch für die junge französische Architektengeneration.
  • Heike Hanada – Die Architektin des Bauhausmuseums in Weimar äußert sich zur Kritik an ihrem Entwurf.

5 Ideen

  • Sport- und Kulturzentrum in Paris – Pragmatisch-simple Architektur für den Stadtrand: ein Anliegen von Bruther
  • Sportanlage in Nizza – Beton für die Vorstadt: Cab Architectes terrassieren ein schwieriges Gelände.
  • Kulturzentrum in Montataire – Pierre Hebbelinck und HBAAT transformieren Fabrikhallen der Gebrüder Perret.
  • Schule und Kindergarten in Paris – Studio Muoto lösen eine komplexe urbane Situation mit einfachen Mitteln.
  • Wohnhaus in Zürich – Immer bezugsreich: Lütjens Padmanabhan

3 Fragen

  • Was kommt nach dem Wohlfahrtsstaat? – Bauen für den Wohlfahrtstaat – das war einmal. Zumindest scheint das so, wenn man auf die Entwicklungen in Europa in den letzten zwanzig Jahren schaut. Interessanterweise erlebt das Bauen für die Gemeinschaft in Frankreich gerade ein beachtliches Comeback. Warum das so ist und wer die Protagonisten sind, erläutert unser Autor.
  • Was macht Heilbronn anders? – Ein engagierter Mäzen und eine Bundesgartenschau sollen Heilbronn zu mehr Bildungsangeboten und Lebensqualität verhelfen. Dabei will der prosperierende Industrie- und Gewerbestandort nicht zuletzt auch sein Image verbessern. Bemerkenswert sind vor allem der Beginn und die zukünftige Weitereinwicklung als neues Stadtquartier.
  • Kann die Architektur das neue Arbeiten fördern? – Zukunftslabor, Innovation Hub, Denkfabrik, Creative Space, Ideenmanufaktur. So oder so ähnlich heißen die Büros der Moderne. Die Arbeitswelt wird digitaler, agiler, flexibler und vernetzter. Wie muss eine Architektur beschaffen sein, um den veränderten Arbeitsmethoden zu begegnen und sie zu fördern?erhilft das Baukindergeld zu mehr Wohnraum? – Zumindest das Bundesinnenministerium gibt sich begeistert.

21 Lösungen

  • News – Unsere branchenunabhängigen „News“ zeigen Produkte und Lösungen von Unternehmen verschiedener Branchen: vom verstellbaren Tisch über ökologische, abwaschbare Farben und großformatige Fliesen bis hin zu modernen Durchlauferhitzern. Im Bereich Akustik scheint sich derzeit besonders viel zu tun. Und: Die aktuellen Lösungen bieten nicht nur Lärmschutz, sondern zugleich Transparenz, Licht 1 und Flexibilität. Neue und optimierte Softwaretools runden das Angebot ab.
  • Referenz – Badgestaltung mit Kaldewei im Hotel Indigo in Warschau
  • Bad – Besonders im Bad will sich der Mensch wohlfühlen – ganz gleich, ob zu Hause, unterwegs im Hotel oder im Urlaub. Für die meisten bedeutet das: ein großzügiges Raumgefühl und eine Atmosphäre, die Ruhe und Behaglichkeit ausstrahlt. Aber auch Komfort und hygienische Aspekte spielen eine große Rolle. Bauherren und Architekten wünschen sich zudem, dass 1 sie ihre Gestaltungsvorstellungen umsetzen können. Baumeister präsentiert passende Neuigkeiten der Hersteller.