Solide und verlässlich

Offenheit war die Marschroute für die Umnutzung einer alten Industriehalle in Ingolstadt: Als Kulturzentrum „neun“ vereint sie jetzt Konzertsaal, Proberäume, Bars, Büro, Skatepark, Boulderbereich und Trendsporthalle. Der Fokus der Renovierung lag auf der Aufteilung und Gestaltung der Innenwelt. Im Kalksandstein von KS* fanden die Architekten um Christian Neuburger (nbundm*) dafür den idealen Mauerwerksbildner, der zugleich als funktionaler Akustikoptimierer im Konzertsaal überraschte.

Das Ziel für die gut 2.000 m2 große Halle definierten die Planer als Form der funktionalen Freiheit: Den Nutzern sollte eine ebenso robuste wie unfertige Architektur übergeben werden, die eigeninitiativer Ausgestaltung nicht im Wege steht. Dafür folgten die Planer der Parole „außen Farbe – innen Material“. Sämtliche Oberflächen blieben in allen Räumen unverputzt, Struktur erhalten sie allein durch Baustoffe. Die Komplexität des Nutzungskonzepts und die damit einhergehenden hohen baulichen Anforderungen an Tragfähigkeit, Schall- und Brandschutz konnten ganzheitlich durch das Mauerwerk aus Kalksandstein gelöst werden. Der weiße Mauerstein harmoniert zudem ästhetisch perfekt mit der Bausubstanz aus einer STB-Stützenkonstruktion. Außerdem besitzt Kalksandstein die notwendige Robustheit, die das herausfordernde Nutzungskonzept benötigt.

Die Ornamentfriese in der großen Halle verleihen dem Raum als Stilelemente besonderen Charakter. Darüber hinaus brechen die um eine Meterstabbreite gedrehten, plastisch hervortretenden Kalksandsteine den Schall und sorgen so für eine optimale Raumakustik.

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Foto Innenraum: Henning Koepke, Foto Detail: Palladium.de/KS-Original