Lernlandschaft mit Wohlfühlcharakter

Das niederländische Architekturbüro Benthem Crouwel hat mit dem neuen Hörsaalgebäude der Hochschule Osnabrück eine Lernlandschaft geschaffen, die für jeden Lerntyp den passenden Platz bietet. Die Architektur ist spektakulär: ein quaderförmiger, dreigeschossiger Baukörper, an dessen nordöstlicher Seite unten ein Keil herausgeschnitten ist. Vom Foyer aus entwickelt sich das Herzstück des Gebäudes, die sogenannte Lernlandschaft, rund um den Lichthof.

Raumfunktionen und Zonierungen lassen sich an den umgebenden Flächen ablesen. Die Deckenlandschaft spiegelt die Zonierung ebenfalls wider: in den Vorlesungsräumen eine glatte Deckenoptik mit Deckensegeln, über der Lernlandschaft Baffeln und in den Durchgangsbereichen weiße Aluminium-Lamellendecken von Nagelstutz und Eichler. Sie dienen als optischer Schutz der dahinter liegenden Installationen und suggerieren Durchlässigkeit und Offenheit nach oben. Die Abstände der Lamellen folgen dem Achssystem des Gebäudes. Dabei erleichterte die eingesetzte „NE-Lamelle“ mit ihren frei wählbaren Abständen und den schmalen Profilen den Architekten die Gestaltung und den Verlegern den Einbau.

Die gesamte Bauhöhe ab Unterkante Rohdecke bis Unterkante Lamellendecke durfte eine Einbauhöhe von 100 mm nicht überschreiten. Im Flur lagen die Lüftungs- und Installationsschächte so dicht beisammen, dass eine Abhängung nicht möglich war. Stattdessen wurden Weitspannträger aus Stahl unterhalb der Installationen über die knapp zwei Meter breiten Flure gespannt und daran die Tragschiene der Lamellendecke befestigt.

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Nagelstutz und Eichler GmbH & Co. KG
Industriestraße 16
45739 Oer-Erkenschwick

ne-paneeldecken.de