Klinkerfassaden für Nürnberger Stadtvillen

Unweit der ehemaligen Schöller-Eisfabrik in Nürnberg liegt das Grundstück des neuen Schöller-Parks. Auf einer Gesamtfläche von 10.000 m² entstehen hier auf dem ehemaligen Privatgrundstück des Unternehmerehepaares Theo und Friedl Schöller zehn Stadtvillen. Entworfen haben sie die Architekten ATT im Auftrag der Schöller-Familienstiftung. In den zehn kubischen Wohnhäusern mit zwei, drei und vier Stockwerken sind 80 Wohnungen mit 60 bis 140 m² Wohnfläche untergebracht. Die Baukörper definieren aufgrund ihrer versetzten Positionen auf dem Grundstück dabei großzügige Außenräume, die das Wohnen durch den gewachsenen Baumbestand besonders attraktiv machen. Die gemeinsame Materialität einer Klinkerfassade lässt die Stadtvillen und das dazugehörige Parkhaus dabei zu einer Einheit verschmelzen. Zusammen mit den Architekten entschieden sich die Bauherren für einen Klinker von Gima, und zwar in der Farbe Elmo FKSG. Verbaut wurden vier verschiedene Formate des gelochten und ungelochten Klinkers in zweischaliger Bauweise. Seine bräunlichgraue
Farbigkeit entsteht durch eine spezielle Brenntechnik und den extremen Kohlebrand über dem Schmelzpunkt. Die Zugabe des natürlichen Mineralstoffs Salz beim Brand lässt auf dem Ziegel gewisse Glanzpunkte entstehen. Zudem schafft das Wasserstrich-Strangpressverfahren eine besonders widerstandsfähige Oberfläche, die in ihrer Struktur rustikal und edel zugleich wirkt. Der Klinker weist sehr gute physikalische Eigenschaften auf, ist robust, natürlich und ökologisch. Das Material unterstreicht damit das auf ewig angelegte Bestreben der gemeinnützigen Stiftungsarbeit.

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