Holzfassade mit Origami-Effekt

Für den anspruchsvollen Fassadenentwurf eines Archivhauses im norwegischen Innovationspark Ullandhaug in Stavanger verwendeten Lund + Slaatto Architekten Kebony-Holz. Das langlebige Echtholz zeigt, was hochwertiges Holz als Fassadenmaterial leisten kann.

In dem öffentlichen Bau mit vier Ober- und drei Untergeschossen sind neben den Archiven ein Café, eine Bibliothek, ein Konferenzraum und eine Ausstellungsfläche untergebracht; Multifunktionale Gemeinschaftsräume können leicht an verschiedene Zwecke und Ereignisse angepasst werden. Das Haus zeichnet sich durch die charakteristischen dreiphasigen Kabinen aus, die als Spiel vertikaler, gefalteter Teile konzipiert sind.

Die besondere und unverwechselbare Geometrie der Dreiseiten verleiht dem ansonsten engen Bauvolumen eine dynamische und verspielte Note, angelehnt an die japanische Origami-Kunst. Der architektonisch prägendste Aspekt des Baus ist jedoch die auffällig ausgearbeitete Holzfassade. Ungewöhnliche Winkel, abfallende Linien und integrierte Fensteröffnungen stellen höchste Ansprüche an das Fassadenmaterial. Holz als natürlicher Baustoff ist dabei ein guter konstruktiver Wetterschutz – wenn die Qualität stimmt.

Die Architekten entschieden sich für Kebony, ein modernes und langlebiges Holz aus Norwegen. Das hochwertige Echtholz ist durch seine patentierte, umweltfreundliche Vorbehandlung besonders dauerhaft und dimensionsstabil. Kebony ist dunkelbraun und bildet mit der Zeit eine silbergraue Patina. Für nachhaltiges Design und nachhaltige Lösungen erhielt das Archivhaus die BREEAM-Auszeichnung „Excellent“.

 

Kebony AS
Hoffsveien 48
0377 Oslo
Norwegen
www.kebony.com

Fotos: Sindre Ellingsen; Kathrine Soergaard