Größere Balkone für Passivhäuser

Der Schöck Isokorb dient der thermischen Trennung frei auskragender Bauteile. Die Neuentwicklung Ioskorb „XT-Combar“ bietet im Vergleich zur bisherigen Baureihe und je nach Tragstufe um bis zu 30 Prozent bessere Dämmerte und reduziert Wärmebrücken auf ein Minimum. Combar (composite rebar) besteht aus korrosionsresistenten, besonders dicht gepackten Glasfasern, die mit einem Vinylesterharz gebunden sind. Die Stäbe werden in einem geschlossenen Pultrusionsverfahren (Strangziehverfahren) hergestellt. Durch die Verbindung der Eigenschaften von Isokorb und Combar wird die minimale Wärmeleitfähigkeit von 0,7 W/mK erreicht – eine wärmetechnisch überlegene Alternative zu Betonstahl ( =50 – 60 W/mK) oder Edelstahl ( =15 – 17 W/mK).

Der neue Isokorb wurde vom Passivhaus-Institut in Darmstadt als zertifizierte Passivhauskomponente ausgezeichnet und liefert mit der EPD (Umweltproduktdeklaration) die notwendigen Informationen für die ökologische Gebäudebewertung. Zudem hat der Ioskorb XTCombar die bauaufsichtliche Zulassung des DIBt, ist typengeprüft und branschutzklassiert. Damit sind nun auch bei Passiv- und Niedrigstenergiehäusern wesentlich weitere Auskragungen möglich. Ein Vorteil für Architekten und Ingenieure: Außenliegende Bauteile wie Balkone können zukünftig mit mehr architektonischer Gestaltungsfreiheit ohne zusätzliche Dammmaßnahmen geplant werden.

 

Schöck Bauteile GmbH
Vimbucher Straße 2
76534 Baden-baden
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