Glasfassade trotz hoher vertikaler Verformung

Nordöstlich vom schweizerischen Gstaad liegt das Skigebiet Saanenmöser. Die 10er-Gondelbahn, die zum Saanerslochgrat führt, wurde von dem Seilbahnhersteller Doppelmayr/Garaventa errichtet. Für die Seilbahnstationen sah ein renommiertes Stuttgarter Büro eine kubische Form mit einem Flachdach vor, auf dem der Schnee nicht gut abrutscht. Um die dadurch wesentlich höheren Gesamtlasten sicher aufzunehmen, wurden die Scheiben an der oberen und unteren Glaskante werkseitig in ein Profil verklebt – mit zwei entscheidenden Vorteilen: Einerseits lassen sich die vorgefertigten Bauelemente einfach und witterungsunabhängig montieren. Andererseits sind sie einzeln am Dach eingehängt. Dadurch kann jedes Fassadenelement unabhängig von seinem Nachbarn auf- und abgleiten. 

 

Für die drei Seilbahnstationen sind etwa 800 m² Verbund-Sicherheitsglas aus zwei Einscheiben-Sicherheitsgläsern geliefert worden. Statt der sonst üblichen PVB-Zwischenfolie setzte Glas Marte eine „Sentryglas-plus“-Spezialfolie ein, die wesentlich fester und steifer ist als die herkömmlichen VSG-Zwischenschichten. Die Glasplatten haben ein Standardmaß von 3,13 x 2 m und ein entsprechend hohes Gewicht. Für den sicheren Verbund zwischen Glas und Metall sorgt eine hochqualitative Glasverklebung. Das verwendete Glas hat eine spezielle blaue Farbe: Sie verleiht den Glaskuben ein elegantes Erscheinungsbild. Auch eine Nachrüstung mit LED-Medientechnik ist möglich. 

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Fazit: Glas Marte konnte aufgrund der konstruktiven Lösung und der verbesserten Materialien die erste serienmäßige Ganzglasfassade liefern, die sehr großen Vertikalverformungen standhält.

Produkt: Glas-Medienfassade
Hersteller: Glas Marte GmbH, Bregenz
Eigenschaften des Sortiments:
• Glaskante werk­seitig in ein Profil verklebt
• Sentryglas-plus-Spezialfolie

www.glasmarte.at