Freie Sicht zwischen Berg und Tal

Das Holzhaus am Auerbach des Münchner Architekten Markus Eck und der Innenarchitektin Christine Arnhard zeugt von einer äußerst kunstvollen Interpretation der Umgebung. Die Dreiecksform des Grundstücks war der Freibrief für die unkonventionellen Ideen der Architekten, die gleichermaßen als Bauherren agierten. So überrascht der Neubau nicht nur mit einem außergewöhnlichen Ausblick auf die Bayerischen und Tiroler Alpen, sondern auch mit einem Raumkonzept, das sich in der Höhe und nicht etwa wie gewohnt in der Weite definiert. Die eigenwillig kompakte und offene Architektur verlangt nach einem individuellen Lichtkonzept, das sich auf die besonderen Landmarken der Umgebung ausrichtet. Verhältnismäßig kleine Fenster setzen Akzente, mal im Treppenhaus, mal im Wohnbereich. Auf der oberen Hälfte der Stirnseite ermöglicht ein riesiges Fenster einen Panoramablick in Richtung der Alpen.

Den wohl wichtigsten Beitrag zum Lichtfluss leisten die beiden Glasfaltwände in der im Erdgeschoss gelegenen Wohnküche. Sie leiten die Helligkeit über die Längsseite in den Innenraum, und zwar mit einer Breite von je 3,80 Meter und einer Höhe von 2,70 Meter. Außerdem ermöglichen sie die Öffnung des geschlossenen Wohnraums nach draußen. Die fünfflügeligen Glas-Faltwände von Solarlux lassen sich vollständig öffnen. Die im Ziehharmonika-Prinzip nach außen gefalteten Elemente werden an der rechten Seite verstaut. Rechtwinklig abstehende und schwebende Terrassen führen auf beiden Seiten nach draußen.

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