Bereit für openBIM

Um die komplexe BIM-Thematik bestmöglich zu fördern, hat sich der Softwareanbieter Orca bewusst für den Einsatz des offenen IFC-Standards entschieden. Bei der Weiterentwicklung seiner Softwarelösung für Ausschreibung, Vergabe und Abrechnung, „Orca AVA“, steht das Zusammenspiel mit CAD-Software im Fokus. In der Version Orca AVA 23 analysiert das neue IFC-Diagnosetool auf Grundlage des IFC-4.0- Standards und gesammelter Erfahrungswerte die IFC-Datei und listet verschiedene Auffälligkeiten auf, etwa im Hinblick auf Vorgaben der IFC-Spezifikation. Fehler und Warnungen markiert das Diagnose-Tool direkt in der Tabelle. Detailinformationen zu den Einträgen helfen bei der Weiterverarbeitung der Meldungen. Als Beispiel: Ein Fensterband wird aus CAD als mehrere eigene Öffnungen nebeneinander übergeben. Damit das nicht zu Berechnungsfehlern führt, schlägt Orca AVA die Kennzeichnung des Fensterbands als eine Öffnung vor. Für die Mengenermittlung von Wänden, Decken oder deren Bekleidungen bietet sich die neue Ansicht „Gebäudegeo­metrie“ an. Um das LV für Stahlbeton zu erstellen, zieht man zum Beispiel die Mengen für alle tragenden Elemente aus der IFC-Datei. Mit der Funktion „Gleichartige Maße wählen“ kann man das Volumen eines Wandelements auswählen und übernehmen. In mehrschichtigen Wandelementen können die einzelnen Komponenten separiert für die Mengen- und Massenermittlung herangezogen werden. Das Aktivieren von Einzelmaß und Rechenansatz liefert pro Bauteil eine eigene Mengenzeile mit verfolgbarem Rechenweg. Der Eintrag bleibt mit den IFC-Daten verknüpft.

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