10.12.2015

Öffentlich

Konzerthaus im Münchner Osten

von Sophie Charlotte Hoffmann

Abbildungen: Steidle Architekten

Die Bayerische Staatsregierung hat sich Dienstag für das Werksviertel als Standort für das neue Münchner Konzerthaus ausgesprochen.

Alle neun Eigentümer, die an der Entwicklung des Viertels beteiligt sind, begrüßen die Wahl der Staatsregierung. „Wir freuen uns sehr darauf, dass im Werksviertel das neue kulturelle und musikalische Herz Münchens schlagen wird. Die heutige Entscheidung bestätigt, dass wir mit unserem Konzept für diesen Standort den richtigen Weg gehen.“

Abbildungen: Steidle Architekten
Abbildungen: Steidle Architekten
Abbildungen: Steidle Architekten

Auf dem Areal am Münchner Ostbahnhof entsteht ein lebendiges Stadtviertel das Wohnen, Freizeit und Arbeit miteinander verknüpft. Das Plangebiet selbst wird dabei nicht als leeres Reißbrett begriffen, sondern als Prozess. Hier wird zwar Neues entstehen, aber Altes nicht vertrieben.

In den vergangenen Jahren hat sich das Viertel als ein Hot Spot für Kreativität und Kultur etabliert. Unter anderem gibt es mit Tonhalle, Technikum, Nachtkantine und White Box schon eine Reihe unterschiedlicher Bühnen für Musik und Kunst. Konzerthaus und Musiker finden hier ein sehr inspirierendes Umfeld. In näherer Umgebung befinden sich außerdem Grundschule, Kindergärten, Wohnungen, ein Park, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten – klassische Musik erhält somit einen direkten Zugang zu den Menschen.

Der Konzerthaus-Standort erhielt bereits im Oktober im offiziellen Gutachten von Albert Speer & Partner 81 von 100 möglichen Punkten. Die zeitnahe Realisierbarkeit bis 2021 und die sehr gute Verkehrsanbindung über den Ostbahnhof sprechen zudem für den gewählten Standort. Bereits vor 2018 soll mit dem Bau des Konzerthauses begonnen werden. Das Raumprogramm der Bayerischen Staatsregierung sieht einen großen Konzertsaal mit 1.800 Plätzen und einen kleinen Saal mit 300 Plätzen vor.

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