03.12.2014

Öffentlich

Hinter Gittern

von Sabine Schneider

Was hier so vorweihnachtlich glitzert, ist die originalgetreu rekonstruierte Wetterfahne der Potsdamer Garnisonskirche. Das güldene Schmiedekunstwerk ist neun Meter hoch, und die Berliner Architekten Müller-Stüler und Höll haben es vorsorglich in einen Edelstahlgitterkäfig gesteckt. Der Wiederaufbau der Barockkirche ist ja 
bekanntlich sehr umstritten und hat viele Gegner – das Objekt muss also geschützt werden, bis es seinen Platz auf dem Turm einnehmen kann.

Der Auftraggeber der Vitrine – die Fördergemeinschaft des Wiederaufbaus – wollte die Wetterfahne ursprünglich möglichst hoch und damit unerreichbar aufstellen, ließ sich aber von den 
Architekten überzeugen, sie auf Augenhöhe zu präsentieren. Derzeit ist sie in der Breite Straße 7 in Potsdam zu besichtigen, ganz in der Nähe eines weiteren, schon realisierten Wiederaufbauprojekts: dem Schloss mit dem Landtag.

Mehr dazu gibt es im Baumeister 12/2014.

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