Mit Casa Gruta haben die Architekten Salvador Román und Adela Mortera in Valladolid auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán ein Wohnhaus geschaffen, das Architektur als räumliche Erfahrung versteht. Inspiriert von den geologischen Formationen der Region übersetzt das Projekt die Atmosphäre von Höhlen, Grotten und Cenoten in eine zeitgenössische, begehbare Skulptur.
Der Entwurf verzichtet auf dekorative Gesten und konzentriert sich stattdessen auf Materialität, Proportionen sowie das Wechselspiel von LichtLicht: Licht bezeichnet elektromagnetische Strahlung im sichtbaren Bereich des Spektrums. In der Architektur wird Licht zur Beleuchtung von Räumen oder als Gestaltungselement eingesetzt. und SchattenSchatten: Eine dunkle oder abgedunkelte Fläche, die durch Abschattung oder Blockierung des Tageslichts entsteht.. So entsteht ein Haus, das den Dialog zwischen Natur, Architektur und Zeit in den Mittelpunkt stellt.
