Kategorie „Built Heritage“: Transformation in Antwerpen
In der KategorieKategorie: Die Kategorie beschreibt die Gefahrenklasse von Stoffen und Materialien, z.B. entzündbare Flüssigkeiten, Gas oder Staub, und hat Einfluss auf die Brandschutzanforderungen. Built Heritage wurde eine Intervention an einem mittelalterlichen Gebäudeensemble im belgischen Antwerpen ausgezeichnet. Das Projekt überzeugt durch seine klare Haltung zur historischen Substanz und durch die architektonische Qualität der neuen Elemente. Ziel war es, die Geschichte nicht museal zu konservieren, sondern in einen aktiven, öffentlich zugänglichen Ort zu überführen. Der historische Baukörper wurde präzise restauriert, während ein neuer Baukörper als selbstbewusste, aber respektvolle Ergänzung fungiert. Der AHI Architekturpreis 2025 würdigt hier nicht nur technische Kompetenz, sondern insbesondere auch konzeptionelle Klarheit.
Kategorie „Exterior Spaces“: Stadtraum als sozialer Resonanzkörper
In der Kategorie Exterior Spaces wurde ein öffentlicher Platz in der spanischen Stadt Olot neu interpretiert. Der Entwurf basiert auf einem subtilen Verständnis der vorhandenen Topografie und historischen Struktur. Ziel der Intervention war nicht die spektakuläre Neugestaltung, sondern die stille Wiederherstellung eines Ortes für das städtische Kollektiv. Die Gestaltung schafft Räume für Begegnung, Spiel und kontemplative Nutzung – ohne sich dem historischen Gewicht des Ortes zu entziehen. Im Sinne des AHI Architekturpreis 2025 zeigt das Projekt exemplarisch, wie zeitgenössische Gestaltung mit bestehender Geschichte in produktiven Dialog treten kann.
Kategorie „Urban Planning“: Zwischen Antike und Moderne
Die Auszeichnung in der Kategorie Urban Planning ging an ein Masterplan-Projekt für das antike Korinth in Griechenland. Es zielt auf eine integrative Verbindung archäologischer Stätte mit der heutigen Stadtstruktur. Die Planung berücksichtigt nicht nur konservatorische Aspekte, sondern versteht den Ort als aktiven Teil einer gegenwärtigen urbanen Landschaft. Der AHI Architekturpreis 2025 hebt damit hervor, dass nachhaltige Stadtentwicklung ohne kulturelle und historische Kontinuität nicht denkbar ist.
Kategorie „Dissemination“: Vermittlung als architektonische Praxis
In der Kategorie Dissemination wurde eine Publikation ausgezeichnet, die sich der dokumentarischen Aufarbeitung von Ruinen und Spuren historischer Architektur widmet. Durch die Verbindung von Kartografie, Fotografie und Text entsteht ein multimediales Werk, das sowohl Fachpublikum als auch interessierte Laien anspricht. Die Jury des AHI Architekturpreis 2025 würdigt damit die wachsende Bedeutung der Vermittlungsarbeit innerhalb der Architektur – als Brücke zwischen Fachwelt und Gesellschaft.