Virtueller Werkraum


16. Mai 2012 / Christina Raabe

Die Tradition von Morgen – eine Ausstellung in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste

Ein Vergleich würde zeigen, dass die Liebe zur plastisch und farblich differenzierten Schaufassade nirgends so ausgeprägt war wie in München..., aber die Moderne in ihrer idealen Form hat nie ganz nach München gepasst. (nach Gottfried Knapp, Doppelrahmstufe) Ruhmeshalle, altes und neues Rathaus, Prinzregententheater und Hofbräuhaus. Das ist nur eine kleine Auswahl der opulenten und prunkvoll dekorierten Touristenattraktionen in der bayerischen Landeshauptstadt. Die Ausstellung „Die Tradition...
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Die aktuellen Hefte

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  • Neu Baumeister B5 / 2012 Baumeister B5 / 2012 Missverständnisse. Architekt und Bauherr – eine verhängnisvolle Af... 15,00 € Details
  • Baumeister B4 / 2012 Baumeister B4 / 2012 Landbau. Eine konstruktive Annäherung | Schöner lernen! | Bedeutung ... 15,00 € Details
  • Baumeister B3 / 2012 Baumeister B3 / 2012 Muss Architektur Ruhe geben? Ein Disput | Hoffnung für Detroit | Muse... 15,00 € Details
  • Baumeister B2 / 2012 Baumeister B2 / 2012 Ende der Idylle? Zürich wandelt sich | Alles auf Anfang für Hadi Teh... 15,00 € Details
  • Baumeister B1 / 2012 Baumeister B1 / 2012 Rem Koolhaas bändigt eine Bank | Retten Architekten die Welt? | Bauen... 15,00 € Details
  • Baumeister B12 / 2011 Baumeister B12 / 2011 Schwarzes Haus – Weißes Haus | Daniel Libeskind und der Krieg | Spa... 15,00 € Details
  • Baumeister B11 / 2011 Baumeister B11 / 2011 Die Architekten - Wie sie fühlen, leben, arbeiten | L'Aquila versucht... 15,00 € Details
  • Baumeister 10 / 2011 Baumeister 10 / 2011 Das Heft 10 (Oktober 2011) mit dem Schwerpunktthema "Prinzip Berg". 15,00 € Details

15. Mai 2012 / Wolfgang Bachmann

21. Autohäuser

Ordentlich betrachtet ist eine Garage der feste Wohnsitz eines Autos. Manchmal gibt man ihm dafür im Erdgeschoss seines Wohnhauses einen Raum, früher hat ihm sogar ein kleines Extrahäuschen mit Satteldach gebaut, das mit einem stabilen Holztor verschlossen wurde. Wenn man mit seinem Auto nach Hause kam, musste man aussteigen, das Tor aufsperren und dann durch die einladend geöffneten Flügel hineinfahren. Das war eine vornehme Geste, die das Fahrzeug mit seinem Chauffeur versöhnte. Wie...
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14. Mai 2012 / Alexander Gutzmer

Schön, schöner, Brutalismus? Konferenz zur Ehrenrettung eines Baustils

Irgendwann wird alles brutalistisch. Nachdem man zwei Tage lang klugen Vorträgen zur Frage lauschte, was den Brutalismus ausmacht und wo man ihn überall findet, scheint einem alles irgendwie von diesem Phantom der Moderne beeinflusst. Bis hin zu harmlosen Papierutensilien in der Herrentoilette der (brutalistischen?) Berliner Akademie der Künste. Ein Stück weit dürfte dieser Effekt aber intendiert gewesen sein von den Veranstaltern, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und der...
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13. Mai 2012 / Wolfgang Bachmann

München leuchtet (noch immer)

...und hier die Auflösung vom Samstag: Baustelle Erweiterung Lenbach-Haus München, Architekt Norman Foster. Die "Orgelpfeifen" der Fassade werden in der Tiefe des Gebäudes erst als bombierte, dann als glatte Paneele fortgesetzt. Eine ganze Reihe der offenbar empfindlichen Goldbleche ist beschädigt und muss ausgetauscht werden. Rendering: Foster + Partners 2008
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12. Mai 2012 / Wolfgang Bachmann

München leuchtet (schon wieder)

Wer heut kein Haus hat, baut sich keines mehr – Rilkes Gedichtzeile ließe sich in München gut auf den Immobilienmarkt übertragen. Bauen und Wohnen in der Stadt sind unverschämt teuer. Dafür entsteht aber durchweg Gutes, Qualität und Komfort sind oberstes Gebot, Berlin, Hamburg oder Bottrop können davon nur träumen. Der Fortschritt ist jetzt auch bei der Baustelleneinrichtung zu beobachten. Galten früher (und in Berlin, Hamburg, Bottrop ist es noch heute so) Baubuden als schmutzige, primitive...
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10. Mai 2012 / Wolfgang Bachmann

Der Fahrtenschreiber

Wenn Journalisten einen Roman schreiben, werden sie von allen Kollegen beneidet, die ihre fertigen Manuskripte noch nicht bei einem Verlag unterbringen konnten. Und wer es geschafft hat, setzt sich ihrer strengen Beobachtung aus. Die ernsthafte Frage heißt jedoch: Können Journalisten überhaupt Romane schreiben? Oder sind sie durch ihr Tagesgeschäft, das anderen Regeln folgt, in einer professionellen Verfassung, die dem großen Bogen des Erzählens widerspricht? Niklas Maak, gelegentlich als...
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09. Mai 2012 / Julia Schreiter

Filip Dujardin: Zwischen plausibel und irreal

Das Titelbild unserer aktuellen Mai-Ausgabe stammt vom belgischen Fotografen Filip Dujardin. Die Gebäude seiner Serie "Fictions" wären in der Realität unmöglich oder unlogisch - und doch manchmal (erschreckend) nah an der gebauten Wirklichkeit. Im Interview gibt er Einblicke in seine Arbeit und seine aktuelle Ausstellung. Sie haben Kunstgeschichte studiert: Können wir Einflüsse vergangener und aktueller Realität in der „Fictions“-Serie finden?Ich denke, man sieht eine Art Bewusstsein, wie...
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08. Mai 2012 / Wolfgang Bachmann

20. Liegenschaften

Deutsche Haushalte kaufen jedes Jahr drei neue Matratzen. Anders kann es gar nicht sein, warum eröffneten sonst an jeder Ecke Matratzen-Outlets? Und das mit unverantwortlich günstigen Angeboten. Alles kostet nur 60, 70% vom regulären Preis. Wer braucht diese vielen Schaumstoffmatten? Früher legten wir uns auf dreiteilige Rosshaar-Matratzen. Sie waren endlos schwer, und wenn alle vier Wochen die Betten frisch bezogen wurden, stellte Mutter sie auf, und wir Kinder krabbelten auf dem...
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07. Mai 2012 / Wolfgang Bachmann

Die vier Tugenden

Gut, wenn man weiß, wozu ein Gebäude dient. Beim Bikini-Berlin, derzeit Großbaustelle am Zoo nördlich von Ku'damm und Tauentzien, steht es am Bauzaun angeschrieben. Beruhigend, dass Arbeiten zuletzt kommt. Oder bildet es die Grundlage von allem anderen? Hat die Reihenfolge überhaupt eine Bedeutung? Oder gibt es noch Wichtigeres? Ora et labora, hieß die benediktinische Regel. Nun gut, heute hat man es mehr mit Anglismen, da weiß man auch nie, wie es gemeint ist. Der Name des neuen großen...
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07. Mai 2012 / Wolfgang Bachmann

brick '12, die Fünfte!

Wenn Heimo Scheuch, CEO der Wienerberger AG, den nun zum fünften Mal verliehenen Brick Award als Oscar der Backsteinarchitektur bezeichnet, mag das im ersten Moment nach launiger Übertreibung klingen. Betrachtet man aber die Qualität der diesjährigen Auszeichnungen und respektiert die mit guten Argumenten vorgetragenen Begründungen der Jury, muss man sich dem Auslober anschließen. Der Wienerberger Brick Award ist ein vorbildlich inszenierter Architekturpreis, der nicht unter...
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