03. April 2012 / Julia Schreiter

Palladio für's Büro

Palladio und Weimar

Die antike Säulenordnung, Palladio, der Berliner Dom – in gefühlt jedem dritten Architekturbüro hängt bereits eines der bekannten Plakate der Edition Lidiarte.


Vor Kurzem feierte die Edition ihren 30. Geburtstag. Seit dem ersten Motiv – Andrea Palladio – sind über 200 Drucke hinzugekommen, die teilweise auch als Postkarten erhältlich sind. Neben der gotischen Kathedrale kann nun auch das Centre Pompidou oder Daniel Libeskinds Jüdisches Museum hängen.

Santa Maria Novella
Der Geschäftsführer des Berliner Verlags Dieter Marx hat früher als Architekt gearbeitet. Die meisten Motive zeichnet er mit Rapidograph und Reißschiene neu; anschließend koloriert die Grafikdesignerin Susanne Mocka die Schwarz-Weiß-Reinzeichnungen. Gedruckt wird auf einem schönen elfenbeinfarbenen Papier aus Italien.
Die Auswahl der Motive folgt – abgesehen von ihrer generellen architektonischen Bedeutsamkeit natürlich – Dieter Marx’ persönlichem Geschmack. Aber auch bestimmte Anlässe (zum Beispiel eine Ausstellung) können Gebäude auf’s Plakat bringen. Zum Beispiel war Weimar 1999 Kulturhauptstadt – und schon konnte man sich ein Plakat mit Architektur der Goethe-Zeit an die Wand hängen. Als nächstes sind Drucke zur englischen Architektur, speziell der Londons, geplant.

Wer noch keins hat, bezieht seine Wunschplakat am besten direkt über die Website.

 
 
 
 
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